Die Geschichte von Lacoste: Alligator, Tennis und Poloshirt

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„Ohne Style ist Spielen und Gewinnen nicht ausreichend“, sagte Rene Lacoste einmal. Da ist etwas dran, denn die Schuhe, Kleidung und Accessoires des von ihm gegründeten Unternehmens sind seit Jahrzehnten ein Symbol für sportliche Eleganz. Was waren die Umstände bei der Gründung der Marke Lacoste und woher kam das Krokodil im Logo? Die Antworten findest Du im folgenden Artikel.

Das Unternehmen Lacoste hat eine über 80-jährige Geschichte hinter sich und alles scheint darauf hinzudeuten, dass es noch nicht das letzte Wort gesagt hat.

Rene Lacoste – Tennisspieler mit geschäftlichen Wurzeln

Um die Geschichte der französischen Firma Lacoste kennenzulernen, müssen wir bis ins Jahr 1919 zurückgehen. Damals empfahlen die Ärzte dem jungen Rene Lacoste, dem Sohn eines reichen Geschäftsmannes, Sport zu treiben, um seine Gesundheit zu verbessern. Und da die Herkunft verpflichtet, hatte der Franzose die Wahl zwischen drei Elite-Disziplinen: Kricket, Polo und Tennis. Er entschied sich für Letzteres. Der Vater des 15-Jährigen stimmte zu, dass Rene ein professioneller Tennisspieler wird, aber unter einer Bedingung: innerhalb von 5 Jahren muss er Weltmeister werden. Andernfalls muss er im Familienunternehmen arbeiten.

Obwohl Lacoste diese Vereinbarung nicht erfüllte, erlaubte ihm sein Vater, seine Sportkarriere fortzusetzen – 1923 wurde er ernannt, um Frankreich beim Davis Cup zu vertreten. Rene und seine Teamkollegen besiegten die Amerikaner in einem entscheidenden Duell und er stärkte seine Position in der Tenniswelt, indem er 1925 die French Open und Wimbledon gewann. Was jedoch nicht nur diese Sportart, sondern auch die Mode für immer verändern wird, wird ein Jahr später geschehen.

Lacoste – die Geschichte der Marke und des Alligators

Während des US Open-Turniers von 1926 spielte (und gewann) er als Favorit in einem charakteristischen T-Shirt mit kurzen Ärmeln, mehreren Knöpfen und einem Kragen. Heute klingt es unschuldig – aber damals mussten sich Tennisspieler an eine strenge Kleiderordnung halten, die aus langen Hosen und langärmeligen Hemden bestand. Lacostes Auftritt verursachte einen erheblichen Skandal.

Die geschäftliche Leidenschaft des Franzosen lag ihm wahrscheinlich im Blut, weil er eine ungewöhnliche und für diese Zeit mutige Herangehensweise an Mode hatte, die sich in ein erfolgreiches Unternehmen verwandelte. 1933 gründete er die Marke La Chemise Lacoste. Andre Gillier, der Besitzer der größten französischen Bekleidungsfabrik, wurde sein Partner. Es war das weiße Poloshirt aus Petit Pique Jersey – also aus dem gleichen Stoff wie die Kleidung des Sportlers von 1926 – das das Top-Produkt des Unternehmens war.

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Die T-Shirts des Unternehmens sind mit einem charakteristischen Alligator-Logo versehen. Es ist immer noch auf allen Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires von Lacoste vorhanden. Warum ein Krokodil (oder Alligator – ich werde versuchen, dieses Problem etwas später zu klären)? „Alligator“ ist der Spitzname, den Lacoste von der amerikanischen Presse 1927 erhielt, da seine Aktentasche aus Leder dieses Reptils war, von der er sich nie trennte. Eine weitere mögliche Genese des Spitznamens war die Tatsache, dass laut Renes Kollegen vom Tennisplatz dieser ​​während des Spiels so mutig wie ein Alligator war. Lacoste mochte den Spitznamen so sehr, dass er ihn auf seiner Kleidung platzieren wollte.

Wusstest Du, dass…
Lacoste die erste Marke in der Geschichte ist, die ihr Logo an einer sichtbaren Stelle auf der Kleidung platzierte?

Amerikanische Invasion

In den 50er Jahren wurde die Beliebtheit von Poloshirts mit dem Krokodil nicht kleiner. Diese Kleidung gilt als Synonym für Exklusivität und sportliche Eleganz. Das Interesse daran wurde durch die Tatsache erhöht, dass 1951 verschiedenfarbige Versionen auf den Markt kamen. Der ehrgeizige Lacoste möchte, dass seine T-Shirts nicht nur von ganz Frankreich getragen werden, sondern macht sich auf den Weg den amerikanischen Markt zu erobern. Zu diesem Zweck geht er 1952 eine Zusammenarbeit mit der einheimischen Firma Izod ein und war bis Anfang der 80er Jahre in den USA unter dem Namen Izod Lacoste tätig. Dann beginnt die Marke unter dem abgekürzten Namen Lacoste bekannt zu werden, den wir bis heute kennen.

1963 übernimmt Renes Sohn Bernard Lacoste die Leitung des Unternehmens. Sein Ziel ist es, eine Kollektion für jüngere Kunden zu entwerfen und die Tätigkeitsfelder zu erweitern. Bereits in den 60er Jahren kamen Lederwaren mit dem Krokodil auf den Markt, und 1981 erblicke die Sonnenbrille der Marke das Licht der Welt. 1985 beschließt Lacoste, den Schuhmarkt zu erobern, und die ersten Sneakers des französischen Herstellers – Lacoste M85 erscheinen in den Regalen. Bis heute verkörpern die von der Marke hergestellten Schuhe den sportliche Minimalismus und die Streetwear-Eleganz.

Schuhe mit sportlichem und elitärem Flair

Ich habe versprochen, das Problem des Reptils im Logo zu klären. Genau: welches Tier siehst Du auf Lacoste-Produkten – einen Alligator oder ein Krokodil? Bernard Lacoste selbst beantwortete die Frage, aber er zerstreute die Zweifel nicht vollständig. 2006 antwortete er in einem Interview: “In Amerika ist es ein Alligator und in Frankreich ein Krokodil. Es ist uns egal, wie es in anderen Ländern heißt”.

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Heute bedeutet Lacoste nicht nur Poloshirts und nicht nur für Tennisspieler. Bei eschuhe findest Du sowohl Sneakers als auch Sneakers aus Stoff der Marke (für Damen und Herren) sowie Lederwaren und Uhren, die mit dem Namen des berühmten Sportlers signiert sind. Mit jedem dieser Produkte kannst Du den Style betonen, der Sport und Eleganz verbindet.

Der Originaltext wurde übersetzt und an die Bedürfnisse des Blogs eschuhe.de angepasst.
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